Der Pötzleinsdorfer Schlosspark und der Wienerwald — direkt vor der Haustür des Das Winzer.
Es gibt Orte in Wien, die man kennt, ohne sie wirklich zu kennen. Der Pötzleinsdorfer Schlosspark ist so ein Ort. Wer einmal durch sein altes Löwentor tritt, versteht sofort: Hier hört die Stadt auf. Und fängt etwas anderes an.
Vom Das Winzer aus sind es keine zwei Minuten zu Fuß — und doch fühlt sich der Übergang wie eine Zeitreise an. 354.000 Quadratmeter englischer Landschaftsgarten, im 18. Jahrhundert angelegt, heute unter Denkmalschutz und eines der bedeutendsten gartenarchitektonischen Denkmale Österreichs. Kein Lärm. Kein Gedränge. Nur Bäume, Wege, Himmel.
„Wir glauben, dass echte Erholung etwas braucht, das größer ist als man selbst. Wald. Stille. Raum. Das Das Winzer liegt genau dort, wo Wien aufhört und dieser Raum beginnt.“
Der Park — ein Naturlabor vor der Haustür durchsetzt von Geschichte
Mammutbäume, Silberweiden, alte Eichen und Platanen: Der Baumbestand des Schlossparks ist selbst ein Naturerlebnis. Manche dieser Bäume standen schon, als Bankier Johann Heinrich Geymüller den Park Ende des 18. Jahrhunderts zur Sommerfrische für Wiens Oberschicht ausbaute. Zwei Teiche laden zum Verweilen ein — Enten und Schildkröten haben hier längst ihr Revier eingerichtet. Wer Glück hat, begegnet im Waldstück einem Reh.
Mitten im Grünen auf dem Hauptweg Richtung Schloss wachen die vier steinernen Figuren des abgebrannten Wiener Ringtheaters über die Spaziergänger: das sogenannte Singende Quartett, Sopran, Alt, Tenor und Bass, seit dem Brand von 1881 hier in stiller Rente.
Das Schloss selbst — heute eine Rudolf-Steiner-Schule — rundet das Bild ab.
Bewegung mit Aussicht
Wer sich lieber in Bewegung befindet: Der Park bietet Sportanlagen, Fußballplätze und weitläufige Liegewiesen für Yoga, Stretching oder ein improvisiertes Picknick unter Baumkronen. Jogging-Runden durch den Wald, bergauf, bergab — der Schafberg-Nordhang gibt dabei den natürlichen Rhythmus vor.
Und wer weitergeht, dem öffnet sich der Wienerwald. Der Park ist Startpunkt für Wanderungen, die sich tief in das Grün westlich von Wien führen — stundenlang, ohne Asphalt unter den Füßen. Im Winter, wenn Schnee liegt, verwandelt sich der Hügel im Park in eine Rodelbahn, die selbst Erwachsene wieder zu Kindern macht.
Der perfekte Abschluss
Nach dem Spaziergang, nach der Runde durch den Wald: Das Steirerstöckl am nördlichen Parkrand empfängt mit steirischer Wirtshausküche auf Sterneniveau. Oder ein Glas Wein — vielleicht aus unserem Weinkeller im Das Winzer, wo der Abend in Ruhe ausklingen kann.
Wir haben uns nicht zufällig an der Pötzleinsdorfer Straße 93 niedergelassen. Wir haben den Ort gewählt, weil wir glauben: Gutes Leben braucht mehr als vier Wände. Es braucht Luft, Grün und das Wissen, dass die Stille nie weit ist.
Sie ist, in diesem Fall, genau zwei Minuten entfernt.